Das war der IDN-Blvd. 2017!

Während des bunten Treibens auf dem Maschseefest fand am 15. August 2017 dort zum ersten Mal der Ideenboulevard statt und zeigte Kreatives und Digitales aus Hannover. Neben der Kreativ-Meile am Nordufer gab es Konferenzen, Meetups und einen Startup-Pitch, um zu zeigen, was Hannover zu bieten hat.

Workshop-Zelt

Spannende und lehrreiche Vorträge zu Schwerpunkten aus der digitalen und kreativen Welt boten die Workshops im Workshop-Zelt. Dabei reichten die Themen von der Vermittlung digitaler Kompetenzen an Kinder und Jugendliche über Sprachassistenten, die Nutzung von Facebook für Vereine und Tipps für bessere Fotos mit dem Smartphone bis hin zu Wegen nachhaltigen Fashionkonsums. Krönender Abschluss war die Fuck-Up-Night, in der gescheiterte Startups von ihren Erfahrungen berichteten.

Workshop-Boot

Doch nicht nur an Land konnten Teilnehmer*innen in Workshops Neues lernen: Auf dem Boot-Workshop mit Prof. Gunnar Spellmeyer wurde die Faszination des Design Thinkings behandelt. Mit dem Design Thinking Ansatz sollen die Teilnehmenden nun in der Lage sein, Aufgaben aus dem beruflichen oder privaten Alltag kreativ zu lösen.

Up-Date-Konferenz

Auf der Update-Konferenz im Pavillon bekamen die Teilnehmer*innen in spannenden Sessions aktuellen Input zu digitalem Marketing. Um 13:00 Uhr begann Uwe Cremering von Sennheiser electronic mit seinem Vortrag zum Thema 3D-Audio für Virtual und Augmented Reality. „PPC Landingpages für den Erfolg ihrer Kampagnen“ war das Thema von Sebastian Dorn von 72Grad Online Marketing. Im Anschluss daran gab Badak Zand von Pixum Einblicke in deren agiles Content-Marketing. Die Schluss-Session gab Philip Schriever von Pixelcreation mit dem Thema „Vom Projekt zum Prozess: Der kontinuierliche Website-Relaunch in der Praxis“.

Kreativ-Meile

Während die Teilnehmer der Workshops und der Update-Konferenz spannenden und interessanten Input bekamen, konnten die Besucher*innen auf der Kreativ-Meile am Nordufer allerlei Digitales und Kreatives bestaunen. Orientierungshilfe gaben ihnen dabei die Creative Walker der Hochschule Hannover, die mit den Besuchern und Besucherinnen über Ideen und Digitalisierung diskutierten und ihnen spannende Projekte aus Hannover näherbrachten. In etwa 20 Zelten zeigten sowohl große Unternehmen als auch Startups aus Hannover ihren Beitrag zu Digitalisierung. Darunter die CEBIT, die ihr neues Konzept vorstellte und mit dem icaros virtual flightdeck Digitalisierung erlebbar machte. Beim MusikZentrum Hannover konnten die Besucher*innen Einblicke in den Masteringprozess erhalten und erfahren, wie Tonaufnahmen digital verändert werden können. Im Zelt von FACIQ konnte man währenddessen Mode bestaunen und anprobieren, die auf der gleichnamigen Plattform versteigert werden. Körperliches Geschick war bei Urban Invention gefragt, die mit ihrem multidimensionalen Spiel „SisyFox“ die Besucher*innen dazu animierten, einen großen Gymnastikball ins Ziel zu rollen.

Bühne am Nordufer

Beim Überqueren der Kreativ-Meile kam man an den Highlights auf Bühne am Nordufer nicht vorbei. Hier gab es den ganzen Tag über ein buntes Programm. So zeigten die Schüler*innen der Anna-Siemsen Schule ihre selbst gefertigte Mode auf der Modenschau mit dem Titel „Oceanwalk“. Die gezeigten Modelle waren experimentelle, künstlerische Objekte, die aus Netzen, Planen, Seilen, Spitzen, Folien und anderen Materialien gefertigt wurden. Ein weiterer Höhepunkt auf der Bühne am Nordufer war das Silent Concert der Band „The Hirsch Effekt“, die die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihrer Musik -  einer Mischung aus Metal, Prog, Core und düsterer Elektronik – begeisterten.

Groove-Garden

Der Groove Garden wurde in diesem Jahr zum Konferenz- und Startup-Bereich umfunktioniert. Neben der Konferenz, in der diskutiert wurde, wie Hannover digital liebenswert gestaltet werden kann und dem Starting-Up-Format mit spannenden Geschäftsideen und Pitches fand in der VIP Area das Meetup mit dem Schwerpunkt Machine Learning statt.

 

Konferenz "Digital liebenswerte Stadt"

Bei der Konferenz „Digital liebenswerte Stadt“ trafen sich Akteure aus Politik, Wissenschaft, Bildung und Medien aus Hannover, um gemeinsam zu diskutieren, wie Hannover sich zu einer „digital liebenswerten Stadt“ entwickeln kann. So leisteten nicht nur Björn Waide, Geschäftsführer von smartsreuer, Prof. Dr. Tina Krügel, Juniorprofessorin am Insitut für Rechtsinformatik und Oliver Frese, Vorstandsmitglied der Deutsche Messe AG ihren Beitrag, sondern auch Oberbürgermeister Stefan Schostok.

drei|V-Preisverleihung

Das Format „Starting up“ begann um 19:00 Uhr mit der Preisverleihung für die Gewinner des drei|V-Wettbewerbs. Mit seinem Verlag für Digitalkultur war Marco Breddin einer von drei Gewinnern, die sich an diesem Abend über den Hauptpreis freuen durften. Auch Josephine Trümper und Ludwig Schöpfer haben mit ihrem Konzept von StudioTusch überzeugt. Zu guter Letzt konnten Stella Wickel und Tatjana Rauls von wowdio den dritten 1. Platz machen.

Die Höhle der Karpfen

„Die Höhle der Karpfen“ bot den Besucherinnen und Besuchern Pitches von Startups aus Hannover, die mit ihrer innovativen Geschäftsidee überzeugen wollten. Während die Gäste entspannt den sieben Pitches lauschten, entschied die Fachjury über die genialste dieser Ideen. Präsentiert haben FQNCIQ, wowdio, Mirkozeit Verlag, Mundus, neoFarms, NerdFactory und Shelley-store.de. Den begehrten goldenen Karpfen durfte aber nur einer mit nach Hause nehmen und das war Henrik Jobczyk von neoFarms. Der ehemalige Biotechnologie-Student konnte mit seinem Küchen-Gewächshaus überzeugen, in welchem man Gemüse, Kräuter und Obst über das gesamte Jahr in seiner eigenen Wohnung selbst züchten kann.

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